Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

Das Risiko der neuen Alternative für Deutschland (AfD)

Hamburger Abendblatt vom 20. Juni 2013

Vor Kurzem hat sich mit der "Alternative für Deutschland" (AfD) eine neue Partei gegründet, die vor allem durch ihre Euro-kritische Haltung bundesweites Aufsehen erregt hat. Die Partei formuliert in ihrem Wahlprogramm seriöse Grundsätze in den Bereichen Staatsfinanzierung, Bildung, Energie- und Europapolitik, die von vielen Menschen - so auch von mir - akzeptiert werden können. Ich halte es deshalb für falsch, dass die etablierten Parteien die AfD entweder total ignorieren oder mit unsachlichen Argumenten an den politisch rechten Rand drängen wollen.

Eine angemessene Auseinandersetzung mit der AfD sollte sich daher auf ihre Euro-kritischen Aussagen im Wahlprogramm konzentrieren. Die Partei fordert eine "geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes" sowie die "Wiedereinführung nationaler Währungen", wobei die Wiedereinführung der DM "kein Tabu" sein darf. Dieses Ziel soll durch Verhandlungen mit den Partnerländern erreicht oder durch Blockierung weiterer Kredite im ESM-Rettungsschirm "erzwungen" werden.

Kein europäisches Partnerland hat bisher die Auflösung der Eurozone gefordert oder eine Unterstützung dieses Vorschlags angekündigt. Daher halte ich gütliche Vereinbarungen über ein Ende der Währungsunion für ein bloßes Wunschdenken der AfD. Auch die Gedankenspiele eines "Nord-Euro" mit Deutschland, Österreich, Niederlande und Finnland sind absurd . Aus vielen Gesprächen mit Persönlichkeiten aus diesen Ländern weiß ich, dass die damit verbundene ökonomische Dominanz Deutschlands für diese Länder aus historischen Gründen absolut inakzeptabel ist.

Damit bleibt als einzige realistische Alternative der AfD, dass Deutschland den Austritt aus der Eurozone durch Verweigerung weiterer Kredite im Rahmen des ESM-Vertrags erzwingt. Abgesehen von den damit verbundenen juristischen Problemen möchte ich die ökonomischen und politischen Risiken dieser Entscheidung für Deutschland und Europa aufzeigen.

Ein eigenmächtiger Ausstieg Deutschlands aus dem Euro ohne Zustimmung der Partner würde politisch zu einem Erdbeben in Europa führen, dessen fatale Auswirkungen überhaupt nicht absehbar sind. Aber auch die ökonomischen Konsequenzen wären dramatisch. Da Deutschland für die Kapitalmärkte als "sicherer Hafen" angesehen wird, rechnen die meisten Ökonomen dann mit einem gewaltigen Zustrom von Kapital in die "neue" D-Mark, wodurch die D-Mark erheblich gegenüber Euro und US-Dollar aufgewertet würde. Umstritten ist nur, wie viel.

Um den Aufwertungseffekt zu schätzen, hilft uns die Situation der Schweiz im Sommer 2011. Die Unsicherheit auf den Finanzmärkten im Gefolge der Staatsschuldenkrise führte ab Mai 2011 zu einer verstärkten Flucht in den als sicher geltenden Schweizer Franken, der bis zum 10. August 2011 um 20% aufwertete. Begleitet wurde diese Aufwertung von einem mengenmäßigen Einbruch des Exports um etwa 15%, was die Schweizerische Notenbank in höchster Not zu einer Maßnahme veranlasste, die vorher undenkbar war: Sie koppelte den Franken mit Wirkung vom 5. September 2011 an den Euro zum Kurs von 1,20 Franken pro Euro, worauf die Exporte sich erholten.

Einen ähnlichen Effekt hätte der Zustrom von Auslandskapital in die D-Mark, so dass wir in kurzer Zeit mit einer Aufwertung um rund 20% rechnen müssten. Dies wäre ein Schock für die deutsche Exportindustrie. Zwar sind bestimmte Exportgüter, wie Maschinen und Produktionsanlagen z.T. durch langfristige Verträge abgesichert, aber auch wenn nur 10% des Exports wegbrechen würde, hätte das dramatische Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt und die Arbeitsplätze in Deutschland.

Darüber hinaus würden durch ein eigenmächtiges Ausscheren Deutschlands aus der Eurozone die berühmten Target2-Forderungen der Bundesbank an die europäische Zentralbank einen Wertverlust in dreistelliger Milliardenhöhe erleiden oder gar in einem Konflikt mit den Euroländern ganz abgeschrieben werden müssen.

Diese Risiken sowie die politische Isolierung Deutschlands und der Rückschlag im europäischen Einigungsprozess wiegen so schwer, dass man das Wahlprogramm der AfD nicht als überzeugende Lösung für die Eurokrise ansehen kann. Die Partei ist also keine geeignete Alternative für Deutschland.

 

 

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

Staaten entschulden sich auf Kosten der Bürger

Hamburger Abendblatt vom 4. März 2013

Mit Beginn des neuen Jahres hat an den weltweiten Börsen ein atemberaubender Optimismus Einzug gehalten. Fast alle Kapitalmarkt-Experten gehen davon aus, dass die Aktienkurse in diesem Jahr neue Höhen erklimmen, die Immobilienpreise weiter steigen und die wirtschaftliche Lage sich spürbar verbessert. Die EU-Gipfeltreffen und Äußerungen von Politikern lassen ebenfalls diesen Optimismus erkennen.

Wie ist dieser Stimmungswandel vor dem Hintergrund der weiter existierenden Staatsschuldenkrise zu erklären? Ich glaube, dass neben der Ratifizierung des ESM-Vertrags (Euro-Rettungsschirm) Ende September 2012 vor allem zwei Entscheidungen dafür verantwortlich sind:
Erstens die Ankündigung der US-Notenbank FED, im Jahr 2013 für eine Billion Dollar amerikanische Staats- und Hypothekenanleihen zu kaufen, um die Zinsen niedrig zu halten und zweitens die Äußerung von EZB-Präsident Mario Draghi, den Bestand der Eurozone unter allen Umständen zu sichern, indem die EZB - wenn nötig - "unbegrenzt" Staatsanleihen der Euroländer aufkauft.

Beide Entscheidungen haben die gleichen Wirkungen: Sie vermehren die Geldmenge enorm und sorgen künstlich für niedrige Zinsen, bergen aber auch ein beträchtliches Inflationspotential. Für Aktienkurse und Immobilienpreise sind sie das beste Schmiermittel, so dass der Jubel der Kapitalanleger verständlich ist.

Erstaunlich aber ist das Schweigen der Politiker jeder Couleur zu diesen Entscheidungen. Obwohl die wundersame Geldvermehrung durch die "Notenpresse" eine Sünde wider den heiligen Geist der sozialen Marktwirtschaft ist und auch verbotene Staatsfinanzierung darstellt, nimmt niemand in der Politik daran Anstoß. Das hat seinen tieferen Grund.

Wenn die Inflationsrate in einem Land höher ist als die Verzinsung seiner Staatsanleihen, verringern sich die Staatsschulden, weil der Staat doppelt profitiert: die Staatseinnahmen steigen überproportional durch die inflationär aufgeblähten Steuern und den progressiven Einkommensteuer-Tarif, während die Staatsausgaben durch die geringeren Zinsen entlastet werden. Mit dem damit erzielten finanziellen Überschuss können Schulden zurückgezahlt und das Volumen der Staatsschulden abgebaut werden.

Dieses Verfahren der künstlichen Staatsentschuldung hat eine ähnliche Wirkung wie die sog. finanzielle Repression, bei der die Bürger niedrig verzinsliche Zwangsanleihen erwerben müssen, die durch die Inflation mehr und mehr entwertet werden und den Staat dadurch entschulden. Da Zwangsanleihen bei uns nicht mehr durchsetzbar sind und die Geldvermehrung die gleiche Wirkung hat, möchte ich sie als "versteckte" finanzielle Repression bezeichnen.

Diese Methode ist übrigens nach dem zweiten Weltkrieg bis in die fünfziger Jahre von Großbritannien und den USA intensiv eingesetzt worden. Während die Inflationsraten acht bis zehn Prozent erreichten, blieben die Zinsen der langfristigen Staatsanleihen bei zwei bis fünf Prozent. Beide Länder konnten dadurch ihre durch den Krieg verursachten hohen Staatsschulden bis 1956 um die Hälfte kürzen. Der Blick auf die Gegenwart zeigt, dass seit 2011 die Inflationsraten in Deutschland, Großbritannien und den USA wieder über dem Zins für zehnjährige Staatsanleihen liegen. Die reale Verzinsung ist damit wieder negativ und entwertet das Vermögen der Anleihebesitzer.

Diese versteckte Entschuldung durch Geldvermehrung lehne ich - außer im Kriegsfall - aus zwei Gründen entschieden ab: Erstens kann die Inflationsgefahr möglicherweise von den Notenbanken nicht mehr gebändigt werden und zweitens entschuldet sich der Staat auf Kosten seiner Bürger, auch wenn diese gar keine Staatsanleihen besitzen. Denn Versicherungen, insbesondere Lebensversicherungen, und Pensionsfonds sind auf Staatsanleihen angewiesen und können durch die niedrigen Zinsen den Bürgern kaum noch Gewinnbeteiligungen, die für die Altersvorsorge so wichtig sind, versprechen. Dies halte ich für politisch untragbar.

 

 

Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann 

Wichtige Wissenschaftliche Veröffentlichungen von Prof. Dr. Karl-Werner Hansmann

 

Monographien:
1.
Entscheidungsmodelle zur Standortplanung der Industrieunternehmen, Wiesbaden 1974.
2.
Die wirtschaftliche Entwicklung von Handwerksunternehmen, die im Rahmen der Wirtschaftsförderung oder aus planerischen Gründen in den letzten Jahren städtische Grundstücke in Gewerbegebieten erworben haben, Hamburg 1977, Gutachten für die Wirtschaftsbehörde Hamburg.
3.
Dynamische Aktienanlageplanung (erweiterte Fassung der Habilitationsschrift), Wiesbaden 1980.
4.
Kurzlehrbuch Prognoseverfahren, Wiesbaden 1983.
5.
Industriebetriebslehre, München, Wien 1984.
6.
Industriebetriebslehre, 2. Aufl., München, Wien 1987.
7.
Industrielles Management, 3. Aufl. der Industriebetriebslehre, München, Wien 1992.
8.
Industrielles Management, 4. Aufl., München, Wien 1994.
9.
Industrielles Management, 5. Aufl., München, Wien 1997.
10.
Industrielles Management, 6. Aufl., München, Wien 1998.
11.
Benchmark-Studie: Call Center Markt Deutschland 98, Hamburg 1998.
12.
Industrielles Management, 7. Aufl., München, Wien, 2001.
13.
Industrielles Management, 8. Aufl., München, Wien, 2006.
14.
Mit virtuellen Unternehmen zum Erfolg (zusammen mit Bickhoff, N./Böhmer, C./Eilenberger, G./Niggemann, M./Ringle, C. M./Spreemann, K./Tjaden, G.), Berlin et al. 2003.
Zeitschriftenaufsätze und sonstige Veröffentlichungen (chronologisch):
1. Lagerpolitik und Mehrwertsteuer (zusammen mit W. Hilke), in: Schriften zur Unternehmensführung (SzU), H. Jacob (Hrsg.), Bd. 3, Wiesbaden 1967, S. 97 – 105.
2. Dynamische Optimierung, in: Das Wirtschaftsstudium (WISU) Nr. 1, 1972, 1. Jg., S. 7 – 12.
3. Fallstudien 1 und 2 zur dynamischen Optimierung, in: WISU, Nr. 3 und 4, 1972, 1. Jg., S. 113 – 114 und S. 163 – 164.
4. Das Branch and Bound-Verfahren, in: WISU Nr. 7, 1972, 1. Jg., S. 305 – 310.
5. Marktforschung, WISU-Studienblatt, in: WISU Nr. 2, 1973, 2. Jg.
6. Gewinnmaximale Preispolitik bei multipel variierbarer Betriebsgröße, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft (ZfB), Nr. 12, 1973, 43. Jg., S. 869 – 880.
7. Organisationstypen des Materialflusses, in: Handbuch der Organisation, Hrsg. P. Linnert, Gernsbach 1975, S. 207 – 217.
8. Ganzzahlige Optimierung 1, 2 und 3, in: WISU Nr. 1, 2 und 3, 1975, 4. Jg., S. 6 – 11, S. 56 – 60 und S. 105 – 108.
9. Preispolitische Entscheidungen bei variabler Kuppelproduktion, in: ZfB, Nr. 12, 1976, 46. Jg., S. 899 – 910.
10. Regionale Preisdifferenzierung bei beschränkten Produktionskapazitäten mit Hilfe von Gradientenverfahren, in: Operations Research Verfahren, Bd. XXVI, Meisenheim am Glan 1977, S. 552- 561.
11. Optimale Wertpapiermischung (Portfolio Selection), in: WISU Nr. 3 und 4, 1977, 6. Jg., S. 101 – 106 und S. 149 – 155.
12. Heuristische Prognoseverfahren, in: WISU Nr. 5, 1979, 8. Jg., S. 229 – 233.
13. Preispolitische Strategien für Oligopolunternehmen bei unbekannter Preis-Absatz-Funktion – Ein Simulationsmodell – in: Proceedings in Operations Research, Nr. 8, Würzburg, Wien 1979, S. 527 – 534.
14. Prognosen auf der Grundlage der exponentiellen Glättung, in: WISU Nr. 1 (1980), 9. Jg., S. 17 – 21.
15. Das Trendmodell der exponentiellen Glättung 1 und 2, in: WISU Nr. 7 und 8 (1980), 9. Jg., S. 323 – 325 und S. 376 – 381.
16. Absatzprognose für Publikumszeitschriften, in: Proceedings in Operations Research, Nr. 9, Würzburg, Wien 1980, S. 313 – 319.
17. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, E. Krabbe (Hrsg.), Gernsbach 1980, S. 9 – 57.
18. Die Anwendung der Spektral- und Regressionsanalyse bei der Absatz-Prognose von Zeitschriften, in: Angewandte Prognoseverfahren, J. Schwarze (Hrsg.), Herne, Berlin 1980, S. 231 – 244.
19. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, E. Krabbe (Hrsg.), 2. Auflage, Gernsbach 1981, S. 9 – 57.
20. Eine empirische Untersuchung des deutschen Biermarktes mit multivariaten Analysemethoden, in: Proceedings in Operations Research, Nr. 11, Würzburg, Wien 1982, S. 315 – 321.
21. Deutsche und französische Betriebswirtschaftslehre im Vergleich von Forschung und akademischer Ausbildung, in: Internationalisierung der Unternehmung, W. Lück, V. Trommsdorff (Hrsg.), Berlin 1982, S. 799 – 809.
22. Prévision du Tirage d’un journal allemand, réport de l’Université de Bordeaux I 1982.
23. Darstellung und Anwendung der multidimensionalen Skalierung 1, 2 und 3 (zusammen mit G. Paetow und W. Zetsche), in: WISU Nr. 1, 2 und 3, 1983, 12. Jg., S. 22 – 27, S. 69 – 72 und S. 111-114.
24. Forecasting of the German Stock Market Prices, Diskussionsbeitrag Nr. 1 des Instituts für Industriebetriebsforschung der Hochschule der Bundeswehr Hamburg, 1983.
25. Quantitative Langfristprognose des Industrieroboter-Einsatzes in der Bundesrepublik Deutschland, in: Strukturwandel, Innovative Unternehmenspolitik und Steuerreformen in der öffentlichen Verwaltung, H. Diller (Hrsg.), Köln, Berlin, Bonn, München 1984, S. 97 – 116.
26. Stand und Entwicklung des Industrieroboter-Einsatzes in der deutschen Wirtschaft (zusammen mit A. Roggon), in: Neue Technologien und menschliche Arbeit, R. Crusius, J. Stebani (Hrsg.), Berlin 1985, S. 80 – 92.
27. Produktions- und Absatzplanung in einem mittleren Unternehmen des gastronomischen Gewerbes (zusammen mit G. Paetow), in: Betriebswirtschaftslehre mittelständischer Unternehmen, H. Albach, T. Held (Hrsg.), Stuttgart 1984, S. 230 – 242.
28. Sales and Production Planning in the Magazine Printing Industry (zusammen mit W. Zetsche), Paper für Tenth Triennial Conference on Operations Research (IFORS) in Washington D.C. 1984.
29. A Generalized Logistic Function for Long-Term Forecasting (zusammen mit A. Roggon), Paper für International Symposium on Forecasting in Montreal 1985.
30. Forecasting for Portfolio Selection with a Microcomputer (zusammen mit W. Zetsche), Paper für Seventh European Conference on Operations Research (EURO VII) in Bologna 1985.
31. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, E. Krabbe (Hrsg.), 3. Aufl., Gernsbach 1985.
32. Der Einsatz von Kennzahlen zur Aufdeckng von Unternehmenskrisen (zusammen mit U. Raubach), in: Früherkennung und Steuerung von Unternehmensentwicklung, SzU, Bd. 34, K.- W. Hansmann, H. Jacob, (Hrsg.), Wiesbaden 1986, S. 31 – 47.
33. PC-gestützte Produktionssteuerung bei Gruppen- oder Gemischtfertigung, in: Neuere Entwicklungen in der Produktions- und Investitionspolitik, D. Adam (Hrsg.), Wiesbaden 1987, S.79 – 95.
34. Artikel "Prognose", in: Vahlens Großes Wirtschaftslexikon, München 1987, S. 399 – 403.
35. Life Cycle Forecasting of Motorcycles in Germany, Paper für International Symposium on Forecasting in Boston/USA (1987).
36. Artikel "Beschaffung", in: Wirtschaftslexikon, A. Woll (Hrsg.), 3. Aufl., München, Wien 1988, S. 68 – 71.
37. Comparison of New Approaches to Job Shop Scheduling with an Interactive Simulation Program on PC (zusammen mit K. Kleeberg), Arbeitspapier zum Vortrag auf der Konferenz der Operations Research Society of America in Vancouver (Kanada), Mai 1989.
38. Der Weg zum Europäischen Binnenmarkt, in: SzU, Bd. 43, Wiesbaden 1990, S. 5 – 16.
39. Business Forecasts using a Forecasting Expert System (zusammen mit W. Zetsche), in: Schrader, M. ; Gaul, W. (Hrsg.) ; Knowledge, Data and Computer- Assisted- Decisions, Berlin 1990.
40. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, E. Krabbe (Hrsg.), 4. Aufl., Gernsbach 1990.
41. Extension of Capacity Oriented Job Shop Scheduling to Flexible Manufacturing Systems,(zusammen mit K. Kleeberg), Paper for the TIMS / SOBRADO meeting in Rio de Janerio, Brazil 1991.
42. Extension of Capacity Oriented Scheduling to Flexible Manufacturing Systems (zusammen mit K. Kleeberg), Paper for the 2nd conference of POMS in New York, USA 1991.
43. Integrated Order Release and Scheduling for FMS (zusammen mit K. Kleeberg), Paper presented at the EURO / TIMS meeting in Helsinki, Finnland 1992.
44. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, E. Krabbe (Hrsg.), 5. Aufl., Gernsbach 1992.
45. Stichwortaufsatz "Prognose", in: Lexikon der Betriebswirtschaftslehre, H. Corsten (Hrsg.), München 1992.
46. Stichwortgruppe "Prognose", in: Vahlens Großes Marketing Lexikon, H. Diller (Hrsg.), München 1992.
47. Engpaßorientierte Produktionssteuerung für Werkstattfertigung, in: Praxis und Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von H. Jacob, K.-W. Hansmann; A.- W. , Scheer (Hrsg.), Wiesbaden 1992, S. 101 – 122.
48. Qualitatives Wachstum durch Produktinnovation, in: Tagungsbericht des Österreichischen Controllertags – Werden, Bewahren, Abschaffen -, R. Eschenbach (Hrsg.), Wien 1993, S. 71 – 83.
49. Capacity Oriented Production Control for a Job Shop Production, in: G. Fandel, Th. R. Gulledge, C. Jones (Hrsg.), OR in Production Planning and Control, Berlin 1993, S. 89 -105.
50. Integrated Order Release and Scheduling for Embedded Flexible Manufacturing Systems, in: Computers and Industrial Engineering (CIE), Vol. 25, No. 1-4, 1993, S. 491 ff.
51. Capacity Oriented Production Control for a Job Shop Production , in: Management and New Production Systems, Karlsson (Hrsg.), London 1993, S. 245 – 257.
52. Betriebswirtschaftliche Entwicklungen bei PPS-Systemen, in: Management and Computer, A.-W. Scheer (Hrsg.), Wiesbaden, 1993, S. 87 -93.
53. Prognose und Prognosemethoden, in: Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, W. Kern (Hrsg.), Bd. 2, Stuttgart 1993, Sp. 3546 – 3559.
54. Erfahrungen mit dem dreijährigen Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität der Bundeswehr Hamburg, in ZfB Ergänzungsheft 2, 1994, S. 257 – 263.
55. Application of New Heuristics to Scheduling a Flexible Manufacturing System (zusammen mit M. Höck), Paper for the joint meeting of ORSA and TIMS in Detroit, 1994.
56. Prognose und Prognoseverfahren, in: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis, Heft 3, 1995, S.269-286.
57. Just-In-Time Produktion, in: Handwörterbuch der Produktionswirtschaft, H. Schröder (Hrsg.), 1995.
58. Application of New Heuristics to Scheduling with Sequence-Dependent Setup Times (zusammen mit M. Höck), Paper for the INFORMS meeting in New Orleans, 1995.
59. Prognoseverfahren, in: Handwörterbuch des Marketing, B.Tietz et al. (Hrsg), 2.Aufl.,1995, Sp. 2171-2183.
60. Produktionssteuerung eines flexiblen Fertigungssystems mit Akzeptanzalgorithmen, in: Produktions- und Zuliefernetzwerke, H. Wildemann(Hrsg.), München 1996, S. 293-313.
61. Production Control of a Flexible Manufacturing System in a Job Shop Environment, International Transactions in Operations Research, Vol. 4, No. 5/6, pp. 341-351, 1997. (Working Paper # 1-96).
62. Benchmark-Studie: Call Center Markt Deutschland 98, Hamburg 1998.
63. Studie zum Business Process Reengineering in deutsche Unternehmen (zusammen mit Dr. M. Höck), Arbeitspapier #12 – 98 des Institutes für Industriebetriebslehre & Organisation, Universität Hamburg, Hamburg 1998.
64. Umweltorientierte Betriebswirtschaftslehre – Einführung und Überblick (zusammen mit PD Dr. Kai-Ingo Voigt), in: Hansmann, Karl-Werner (Hrsg.): Umweltorientierte Betriebswirtschaftslehre – Eine Einführung, Wiesbaden 1998.
65. Umweltorientierte Produktionsplanung und -steuerung, in: Hansmann, Karl-Werner: Umweltorientierte Betriebswirtschaftslehre – Eine Einführung, Wiesbaden 1998.
66. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Krabbe, E. (Hrsg.): Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, 6. Aufl., Gernsbach 1998.
67. Studie zum Jahr 2000 Problem in mittelständischen Unternehmen (zusammen mit Dr. M. Höck), Arbeitspapier #13 – 99 des Institutes für Industriebetriebslehre & Organisation, Universität Hamburg 1999.
68. Proactive Environmental Management of Manufacturing Companies (zusammen mit Kröger, C.), in: Gupta, S. M. (ed.): Environmental Conscious Manufacturing, Proceedings of SPIE Vol. 4193, Washington 2001.
69. Environmental Management Policies: A Comparison of Reactive and Proactive Approaches (zusammen mit Kröger, C.), in: Sarkis, J. (ed.): Greener Manufacturing and Operations,
Greenleaf Publishing 2001

70. Dienstleistungen aus produktionswirtschaftlicher Sicht (zusammen mit M. Höck), in:
Keuper, F.: Produktion und Controlling, Wiesbaden 2002.
71. Grundlagen der betriebswirtschaftlichen Entscheidungslehre, in: Krabbe, E. (Hrsg.): Leitfaden zum Grundstudium der Betriebswirtschaftslehre, 7. Aufl., Gernsbach 2003.
72. Erfolgsfaktoren virtueller Unternehmen (zusammen mit Ringle, C. M.), in: Jahnke, H.,
Brüggemann, W.: Betriebswirtschaftslehre und betriebliche Praxis, Wiesbaden 2003.
73. Erfolgsmessung und Erfolgswirkung virtueller Unternehmen (zusammen mit Ringle, C. M.), in: Zeitschrift für Organisation (zfo), Heft 4/2004 (angenommen).
74. Erfolgswirkungen von Kooperationen kleiner und mittlerer Unternehmen – eine vergleichende Analyse (zusammen mit C. M. Ringle), in: Meyer, J. A.: Jahrbuch Kooperation von KMU in Europa, Wiesbaden 2004
75. Stichwortgruppe "Industriebetriebslehre", in: Gabler Wirtschaftslexikon, Wiesbaden 2004.
76. Erfolgsfaktoren Virtueller Unternehmen; in: Jahnke, H./Brüggemann, W.: Betriebswirtschaftslehre und betriebliche Praxis : Festschrift für Horst Seelbach zum 65. Geburtstag, Wiesbaden 2003, ISBN 3-8244-7954-0, S. 49-79, zusammen mit Ringle, C. M.
77. Erfolgswirkungen von Kooperationen kleiner und mittlerer Unternehmen – eine vergleichende Analyse, in: Meyer, J.-A.: Kooperationen von KMU in Europa – Jahrbuch der KMU-Forschung und -Praxis 2004, Lohmar 2004, ISBN 3-8993-6206-3, S. 11-30, zusammen mit Ringle, C. M.
78. Kennzeichnung des Kooperationskonzeptes der Virtuellen Unternehmung, in: Das Wirtschaftsstudium (WISU), 33. Jahrgang (2004), Heft 10, S. 1222-1230, zusammen mit Ringle, C. M.
79. Determinanten einer erfolgreichen Kooperation in Netzwerken, in: Ahlert, D. et al.: Jahrbuch Vertriebs- und Handelsmanagement 2005 : Netzwerkmanagement in Vertrieb, Handel und Dienstleistung, Berlin et al. 2005, ISBN 3-87150-914-0, S. 55-72, zusammen mit Boysen, N./Ringle, C. M.
80. Erfolgsmessung und Erfolgswirkung virtueller Unternehmen, in: Zeitschrift Führung + Organisation (zfo), 74. Jahrgang (2005), Heft 1, S. 11-17, zusammen mit Ringle, C. M.
81. Wirkung einer Teilnahme an Unternehmensnetzwerken auf die strategischen Erfolgsfaktoren der Partnerunternehmen : eine empirische Untersuchung, in: Die Unternehmung (DU), 59. Jahrgang (2005), Heft 3, S. 217-236, zusammen mit Ringle, C. M.
82. Erfolgswirkung einer Partizipation an Virtuellen Unternehmungen, in: Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung (ZP), 16. Jahrgang (2005), Heft 2, zusammen mit Boysen, N./Ringle, C. M., S. 147-166.
83. Enterprise-networks and Strategic Success – an Empirical Analysis, in: Theurl, T./Meyer, E. C. (Hrsg.): Strategies for Cooperation, Aachen 2005, S. 133-152, zusammen mit Ringle, C. M..
84. Zur Eignung von Virtuellen Unternehmungen als Kooperationsform in Zeiten raschen Wandels, in: Zeitschrift für Management (ZfM), 1. Jahrgang (2006), Heft 2, S. 6-23, zusammen mit Ringle, C. M..
85. Stichwortengruppe "Prognoseverfahren", in: Köhler, R./Küpper, H.-U./Pfingsten, A. (Hrsg.): Handwörterbuch der Betriebswirtschaft, 6. Auflage (2007)
86. Solving the Car Sequencing Problem with Ant Colony Optimization, 12th Conference of the Society of Operations Management, held at Indian Institute of Technology Kanpur (India), December 20, 2008
87. Gutenberg: Wegbereiter des modernen Produktionsmanagements, in: Zeitschrift für Betriebswirtschaft, Special Issue 5, 2008
88. How International Organizational Structure Decisions Affect Firm Performance, mit N. Richter und M. Wojciechowski, in: Arbeitspapier Nr. 19 des Instituts für Industrielles Management, 2009
89.

Internationalisation of German Multinationals, mit N. Richter und H. Böhm, in: Arbeitspapier Nr.20 des Instituts für Industrielles Management, 2009

90 Zur betrieblichen Funktionalität und gesellschaftlichen Vermittelbarkeit von Managervergütungen, mit T.Tressin in: W. Sarges (Hrsg), Management-Diagnostik, 4.Auflg., Göttingen 2013
91 Die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank in der Kritik, in: Jahrbuch Finanzplatz Hamburg 2014/15, S. 56 ff.

92 Vermögensverteilung in Deutschland, in: Jahrbuch Finanzplatz Hamburg 2016/17, S. 66ff.

93 Immobilienpreisblase in deutschen Metropolen ? in: Jahrbuch Finanzplatz Hamburg 2017/18, S. 24f.
94 Diät für den Mittelstandsbauch in: Jahrbuch Finanzplatz Hamburg 2018/19, S. 34f.
Herausgeberschaft:
1. Früherkennung und Steuerung von Unternehmensentwicklungen, Schriften zur Unternehmensführung, Bd. 34, (herausgegeben zusammen mit H. Jacob), Wiesbaden 1986.
2. Europa 1992, Schriften zur Unternehmensführung, Bd. 43, Wiesbaden 1990.
3. Praxis und Theorie der Unternehmung, Festschrift zum 65. Geburtstag von H. Jacob, (herausgegeben zusammen mit A.-W. Scheer), Wiesbaden 1992.
4. Operations Research Proceedings – Vorträge der 21. Jahrestagung der DGOR zusammen mit der ÖGOR (herausgegeben zusammen mit A. Bachem, M. Jarke, W. E. Katzenberger, A. Marusev), Berlin 1993.
5. Marktorientiertes Umweltmanagement, Schriften zur Unternehmensführung (SzU), Bd. 51, Wiesbaden 1993.
6. Management im Wandel, Schriften zur Unternehmensführung (SzU), Bd. 60, Wiesbaden 1997.
7. Umweltorientierte Betriebswirtschaftslehre – Eine Einführung, Wiesbaden 1998.
8.

Betriebswirtschaftliche Forschung zur Unternehmensführung, Wiesbaden, seit 2001.