Institutsdarstellung

Das Institut für Industrielles Management, unter der Leitung von Prof. Dr. K.-W. Hansmann, zählt mit seinen 20 Mitarbeitern zu einem der größten Institute der Universität Hamburg und befasst sich einerseits mit bedeutenden Fragestellungen der Allgemeinen BWL aus den Bereichen

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        Umweltmanagement
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        Medienmanagement
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        Marketing
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        Organisation
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        Finanzierung

und andererseits mit industriebetrieblichen Problemstellungen. Dabei wird Industrielles Management als eine entscheidungsorientierte Betriebswirtschaftslehre aufgefasst, die sich im Rahmen des strategischen Managements mit der Auswahl von Märkten und Produktionstechnologien sowie dem Personalmanagement und der Organisation eines Industriebetriebes und auf dem Gebiet des operativen Managements mit den Teilbereichen der Produktionsplanung und -steuerung beschäftigt. 

Die Schwerpunkte der Institutstätigkeit liegen in der praxisorientierten und internationalen Ausbildung von Wirtschaftswissenschaftlern, Wirtschaftsingenieuren und Handelslehrern sowie in einer Vielzahl von Forschungsprojekten, die sich aus der Kooperation mit Industrie- und Dienstleistungsfirmen ergeben. 

Im Rahmen der Lehre bietet das Institut für Industrielles Management Vorlesungen und Seminare zur Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre an, die von ca. 1.000 Studenten pro Jahr besucht werden. In jedem Semester schließen jeweils ca. 150 Studenten ihr Examen in den Fächern Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Industriebetriebslehre ab. Der Lehrstuhl für Industrielles Management betreut somit rund die Hälfte aller BWL-Studenten an der Universität Hamburg.  

In den Vorlesungen zur Allgemeinen Betriebswirtschaftslehre werden den Studenten neben den klassischen Stoff­gebieten, wie Absatzpolitik, Investi­tionsplanung und Organisation, insbesondere neuere Entwicklungen der Betriebswirtschaftlehre, wie z.B. das Medien- oder Umweltmanagement, vermittelt. 

Parallel dazu werden acht Veranstaltungsreihen zum Thema "Industrielles Management" angeboten, die sich mit den verschiedenen Teilbereichen der Industriebetriebslehre befassen. Aufbauend auf den Grundlagenvorlesungen IBL I-III, die auch moderne Konzepte wie Lean Management, Business Process Reenginering und Just-In-Time behandeln, wird das Stoffgebiet in Zusatzveranstaltungen (z.B. Produktionsprogrammplanung, Beschaffungspolitik, PPS-Systeme) vertieft.

Das Ziel der Lehre am Institut für Industrielles Management ist zum einen die Vermittlung von betriebswirtschaft­lichen Zusammenhängen, zum anderen die praxisorientierte Berufsausbildung der Studierenden. Hierbei werden die Vorlesungen unterstützt durch Fallstudienseminare, Gastvorträge von re­nommierten Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft und Ergänzungsveranstaltungen, die ihrerseits von erfahrenen Praktikern durchgeführt werden. 

Die Forschung am Institut für Industrielles Management ist geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit namhaften Industrieunternehmen, der Medienwirtschaft,  der Hamburger Handelskammer und der Mittelstandsvereinigung. Das Forschungsspektrum umfasst sowohl Projekte mit konkreten betrieblichen Problemstellungen als auch die be­triebswirtschaftliche Grundlagenforschung. 

Zu den aktuellen Forschungsprojekten gehören z.B. die Entwicklung neuer Konzepte zur Unternehmens-Datenmodellierung für PPS-Systeme, die strategische Produktionsprogrammplanung sowie neuere Ansätze zur Produktionssteuerung von computergestützten Fertigungstechnologien. Darüber hinaus wird eine betriebswirtschaftliche Grundlagenforschung auf den Gebieten des Zeitmanagements und des Umweltschutzes betrieben. Der Schwerpunkt der Forschungsarbeit liegt, wie im Bereich der Lehre, bei der Entwicklung von anwenderorientierten Lösungen für betriebswirtschaftliche Problemstellungen.

 
 
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